Sonntag, 8. November 2015

THE SALTY DAWG RALLY


Safari Njema hat nun auch ein einen Wimpel der Salty Dawg Rally gesetzt. Gemeinsam mit rund 80 Schiffen wollen wir in die Karibik segeln. Die Rally ist kein Regatta Rennen an sich, sondern ist eher ein lockerer Verband von Schiffen die wie wir von der US Ostküste in die Karibik segeln möchten. Offizieller Start wäre am 2. November 2015 gewesen.

Ein solcher Zusammenschluss bietet gewisse Sicherheiten. Jedes Boot ist verpflichtet, zweimal täglich Positionsmeldungen zu senden. Da wir die technischen Möglichkeiten mit Satelliten Telefon und Kurzwellenfunk sowieso an Bord haben; uns der Zeitplan der Salty Dawgs grundsätzlich passt und wir frei sind, auch von Morehead City aus zu starten, schreiben wir uns also ein. Für uns sehr spannend und eine grosse Unterstützung sind die gesponserten Wetterinformationen. Chris Parker, ein hier sehr bekannter Wetterguru für Segler, unternimmt professionell das Wetter Routing für Hochseepassagen von Segelbooten.

Noch in Hampton lernten wir die anderen SeglerInnen und das OK kennen. Die Flotte setzt sich aus verschiedensten Segelbooten und Crews zusammen. Safari Njema ist mit ihren 11 Metern bei den 4 kleinsten Booten dabei. Total sind 78 Boote angemeldet.

Für uns zeichnete sich bereits 5 Tage vor Starttermin ab, dass das Wetterfenster nicht passen wird. Deshalb sind wir bei unserem ursprünglichen Plan geblieben, ab Morehead City/Beaufort aus zu starten und sind hierher getuckert. Hier südlich des Kap Hatteras strömt der Golfstrom von Süd nach Nord näher der Küste entlang und ist meistens schmaler und entwickelt weniger Neben/Gegenströme an seinen Grenzen. So erhoffen wir uns, den Golfstrom innerhalb der erste 24 h passiert zu haben, dann wenn wir noch die zuverlässigsten Wetterinformationen zur Verfügung haben. Der Golfstrom schiebt mit immenser Energie und darin können sich bei schlechtem Wetter oder Wind gegen Strom Situationen ungemütliche Zustände bilden. Zudem berichtet man uns, seien die Temperaturen (Luft und Wasser) sofort wärmer, sobald man den Strom gequert habe. Also nix wie los, so schnell wie möglich durch den Golfstrom …

Doch halt la!
In den letzten 10 Tagen fand hier ein Wetterkrimi statt. Unsere Befürchtungen haben sich bewahrheitet und der offizielle Start der Salty Dawgs Rally musste verschoben werden. Plötzlich entstanden da ums Kap Hatteras herum ein gfürchiger Wettertropf, im Weiteren näherte sich eine Kaltfront von Norden her und im Süden in der Karibik meldete sich ein tropisches Tief an, welches von den Wettergurus schwer zu deuten war. Würde es sich doch noch, entgegen aller Erwartungen zu einem Sturm oder gar Hurrikan entwickeln?
Einige Teilnehmer der Salty Dawgs verliessen trotzdem die Küste. Mehrheitlich mit grösseren Booten haben sie andere Kapazitäten an Crewgrösse, Geschwindigkeit, Dieseltankmengen und natürlich ist es auch gemütlicher auf 60Fuss Schiffen raues Wetter auszusitzen als wir in unserer kleineren Safari Njema. So sind denn doch schon einige unterwegs, allerdings mehr schlecht als recht und quälen sich seit Tagen durch Gegenwind und versuchen dem nahenden tropischen Tief auszuweichen.
Wir hingegen haben hier in Morehead City Gesellschaft bekommen: Ein paar der gestarteten Boote sind nach Defekten und/oder aufgrund der rauen Umstände umgekehrt und liegen nun bei uns in der Marina. Froh darüber, bisher die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben, warten wir mit den anderen gemeinsam  auf den geeigneten Starttag.

Alle 12 Stunden erhalten wir wertvolle neueste Wetterberichte und Empfehlungen von Chris Parker. Ein Beispiel von heute Sonntagmittag folgt. Ihr seht, es sieht nicht schlecht aus für den nächsten Dienstag! Hoffen wir, dass alles klappt!

Wx Update, US E Coast & W Atlantic, Sun8, 12am
BUOYs: VaBch60miE 210@9<000@21g25, 3'<5' / Hatteras 220<360@14-18g21, 4' / FryPnShl 230@8-12g14, 3' / Charleston variable 190-300@4-8, 3' / Savanah L&V, 2'.
IMAGERY: Scattered showers along FRONT 42N/65W-Coastal areas from Hatteras-CpFear, trailing just inland along SC.
SYNOPSIS:
TONIGHT-SNU8: ColdFRONT presses S&E to 33N/65W-32N/70W-31N/75W-StAugFL by Sunset Sun8...S of FRONT RIDGE dissipates, and wind collapses in offshore waters 29N to FRONT / S of 29N to Caribbean moderate E-SE wind & squalls, but stronger from DR/T&C to 25N/66W due to energy from WAVE. N of FRONT only NE<ENE@20-25g30 in most offshore waters, but 25-35k from FRONT-SE US Coast / N of Hatteras moderates rapidly as HI shifts into Pennsylvania.
MON9: FRONT is E-W-oriented along about 32N, with ENE-E@20-25 within 200mi N of FRONT in offshore waters / farther N, our HI flattens into RIDGE and extends E along 39N with no wind. However, LO begins to form along FRONT off Carolinas, with wind variable to 35k possible. S of FRONT to Caribbean E-SE@10-20, except higher & squally E of 67W in areas S of 29N due to possible Tropical LO Bahamas.
TUE10: RIDGE shifts into waters NE of Bermuda, and entire W Atlantic is dominated by a pair of LOs...the possibly Tropical LO accelerating NE from Abacos...and the Carolinas LO which passes Hatteras area. Vessels desiring to move in settled weather can do so W of 78W or 77W, as you're behind both LOs, with N@20. S of Bermuda to Caribbean changes little.
WED11: non-Tropical STORM absorbs possible Tropical LO near or just W&N of Bermuda / wind S of Bermuda most of way to Caribbean may veer SE<S<SW Wed11-Thu12 while dissipating / waters W of 70W lie W of LOs, with N@35<25k, except falling under 10k along entire US E Coast late Wed11 as narrow N-S-oriented RIDGE approaches.
THU12: Next massive LO moves thru C-then-E Canada, supporting strong ColdFRONT in E US, which rapidly builds S-SW@20-25g30 within 240mi of Coast from NewEng-GA / narrow RIDGE with brief light wind along 70W in W Atlantic offshore / areas S of 25N also very light, while Bermuda-25N may clock W<NW@10-20.
FORECAST S-bound:
CpMay-Norfolk & Chesapeake: Brisk S-bound sailing tonight settles rapidly Sun8, but winds may rebuild & back E<N Mon9-Tue10 as LO develops along FRONT off Carolinas then moves NE while intensifying. Wind collapses Wed11 as RIDGE comes off Coast, then rebuilds S<W just as quickly early Thu12 with next FRONT.
FORECAST: NNW@25-30/8-10' tonight; N@25<NE@10/8'<3' Sun8; E@10-15<N@20-35/3'<10-15' Mon9-Tue10; N@20-30<L&V/10'<6' Wed11; S@15<W@30/5'<10' Thu12.
Norfolk-Hatteras-CpLookout: No reasonable opportunities until possible departure pre-Dawn Wed11 to allow arrival at Dawn Thu12 in CpLookout.
FORECAST: N@35<NE@20/15'<8' thru Sun8; ENE@15-25/6-9' most of Mon9 may become variable@35/15' before reaching CpLookout Mon9 afternoon; variable under 35k/15' Mon9 night-Tue10; N@25-35<L&V/10-15'<7' Tue10 night-Wed11; SW@15<W@30/6'<10' Thu12.
CpLookout-WinyahBay: WSW-bound travel might begin sometime Tue10, and remain open for 36-48hrs (till before or after Dawn Thu12) after which SW builds rapidly.
FORECAST: NNE@30-35g40<E@25-30g35/10-15'<10' thru Mon9 morning; variable under 35k/15' Mon9 afternoon into early Tue10 morning; N@15-25/5-8' most of Tue10, 20k<L&V/7'<6' Wed11; SW@15<30k/5'<10' Thu12.
WinyahBay-StMarys: NE@30-35g40<N@20/10-15'<8' thru Mon9; WSW-bound travel might begin Tue10 morning, with N@17-20<NNE@15/5-6' Tue10 into Wed11 morning; NE<E<S@10 Wed11 afernoon-evening; S@10<SW@15/5' overnight into Thu12 morning; SW<W@15-25g30/5-8' Thu12.
VESSELS DEPARTING Chesapeake/BeaufortNC for Bermuda/E Caribbean might consider Tue10 or Wed11...as soon as things settle sufficiently behind the twin LOs. With the massive non-Tropical Hurricane in North-Central Atlantic, and another massive LO over NE Canada/CanadianMaritimes...then broad RIDGE shifting from DeepSouth into Atlantic S of 30N and persisting into week of Mon16...departures Tue10 or Wed11 may bring very unusual weather, with mostly W-N wind 1st third of trip, and little wind 2nd third of trip, and moderate E Trades last third.

Intra Coastal Waterway von Hampton(Virginia) nach Morehead City/Beaufort (North Carolina)



Wetterbedingt entscheiden wir uns für die Fahrt durch den Intra Coastal Waterway, ein Kanalsystem, welches der Berufs- und Sportschifffahrt eine von Wind und Wetter geschützte Abkürzung  um das Cape Hatteras anbietet. Der Intra Coastal Waterway zieht sich von New York bis nach Florida immer nah hinter der Küste durch das Land, teilweise als künstlich gebauter Kanal, teilweise durch natürliche Flussdeltas und Meeresarme.
lange zieht sich der Kanal dahin, doch wehe man konzentriert sich nicht ...
... das Fahrwasser ist eng und ausserhalb ganz schnell sehr seicht ...
Achtung, Achtung, Käpt'n auf der Brücke ...

... Anker auf bei Sonnenaufgang und es gruused Sven ab der kaffeeschwarzen Moorbrühe ... 
Waldspaziergänge nach Erreichen der Tagesetappenziele
Für Safari Njema mit 1.7 m Tiefgang und 17 m total Masthöhe ist der Kanal aufgrund der Wassertiefen und den Brückendurchfahrten nur begrenzt nutzbar, oder zumindest geniessbar, denn wir wollen ja nicht im Schlamm oder unter einer Brücke stecken bleiben. Zudem reichen uns sechs Tage unter Motor tuckern allemal, obwohl wir die schöne Herbststimmung in den Moorwäldern auch sehr geniessen.

Safari Njemas Motor macht für die rund 300 km brav mit und mit dem kürzlich auf der Werft gewechselte Wellenlager und der  neuen Stopfbuchse funktioniert alles tiptop. Trotzdem sehnen wir uns wieder nach dem Rauschen und Huuen unter Segeln … ohne Motorengebrumm.

ein anderer Kamerad auf dem ICW: einmal Auftanken bitte: 12000 l Diesel für schlappe 7000 $!
Have Fun!

Weil wir keinesfalls ein günstiges Wetterfenster für die Passage nach Antigua verpassen wollen, vertrödeln wir keinen Tag und tuckern zwei Tage auch durch strömenden Regen zu unserem nächsten Etappenziel Morehead City / Beaufort in North Carolina. Abends fiebern wir den Videokonferenzen mit Wetterguru Chris Parker entgegen …


Von Morehead City sind wir positiv überrascht. Ein nettes lebendiges Städtchen, fast schon quirlig nach dem totenstillen Deltaville der letzten Wochen. Im Sommer muss hier die Hölle los sein, wenn Lawinen von Besuchern und Sportfischern hierher strömen, um den langen weissen Sandstrand zu geniessen und die reichen Fischbestände nach Beute abzusuchen. Jetzt im Herbst ist es ruhiger und wir nutzen die freien Strassen für Velotürlis in die Umgebung, laden Safari Njema mit letzten Frischwaren voll und warten gespannt auf die Abfahrt.

Morehead City
zu Ehren der Gewinner des jährlichen Marlin Fisch Wettbewerb 
Ende Saison, die Hochsee Sportfischer stehen im Hafen
Wiedermal langer, weisser Atlantik Sandstrand. Da hinaus geht unser Weg



Pelikane, putzig und tolpatschig auf dem Land, aber furchtlos und geschickt beim Kopftaucher Fischen!


ein weiterer treuer Begleiter von Safari Njema - Kormoran


Mittwoch, 28. Oktober 2015

Ab in den Süden - Wann und wo wird der Absprung von der US Küste gelingen?

Safari Njema zwischen den Wellen fast versteckt - vom neuseeländischen Katamaran KAIPA fotographiert

Katamaran KAIPA unter neuseeländischer Flagge begleitet uns am letzten Segeltag in der Chesapeake Bay
Es ist Herbst geworden, Temperaturen tagsüber noch knapp 20 Grad, die See rund 15 Grad. Schon etwas kühl zum Segeln, doch mit achterlichem Wind immer noch angenehm ...

Süd, süd, süd - heisst die Devise. Nun sind wir wieder am Wettfiebern, was die kommenden Tage und Wochen an Wind und Wellen da draussen bringen. Wann und wo werden wir von der US Küste ablegen können? Wo werden wir den Golfstrom queren? Werden wir uns definitiv der Salty Dawg Rally anschliessen und mit 100 anderen Schiffen auslaufen? Wird das Wetter auch für uns kleines Schiffchen (denn wir sind die Kleinsten von der Flotte) passen? Die grossen Pötte motoren notfalls halt einfach in die Karibik hinunter, doch unsere kleinere Safari Njema braucht definitiv den Wind, der uns schiebt und wir wollen unseren Diesel bestimmt nicht in den ersten paar Tagen schon verschleudern  ... die herausfordernde Prepassage Phase hat erneut begonnen. Söli, oder söli ned?

Zurzeit sind wir in Hampton. Entweder von hier oder von Beaufort (300 km südlich) werden wir auf die Passage starten. Um dahin zu kommen steht der Innercoastal Waterway zur Verfügung, welcher einem die Passage um das ungeliebte Cape Hatteras erspart. Ihr werdet unsere Wahl bald auf den Positionseintragungen sehen können.

Samstag, 24. Oktober 2015

Endlich, es ist soweit: Safari Njema geht zurück ins Wasser !



Nach 3 1/2 Wochen Werkarbeiten freuen wir uns ungemein, mit Safari Njema wieder aufs Wasser zu ziehen. Immer ist da ein Spannung, wenn die Gurten des Kranes nachlassen und das Schiff wieder zu schwimmen beginnt. Dann die Checkliste durchgehen und jeden Schlauch mit Borddurchgang kontrollieren. Diesmal interessiert uns hauptsächlich ob mit der neu eingebauten Stopfbuchse und unserer frisch gewarteten Toilette alles klappt. Ob der Motor noch schön gerade mit der Welle in der Flucht steht, werden wir morgen mit dem Mech prüfen, wenn das Schiff 24 Stunden Wassertemperatur um sich gehabt hat.
Bisher ist soweit alles gut, bei zwei  Rohrschellen fanden wir ein paar Tropfen Wasser. Diese sind nun gut gedichtet. Der Motor ist angesprungen, die Segel angeschlagen, die Wäsche gewaschen und bald alles Werkzeug verstaut.

Weil wir die letzten Wochen nonstop am Basteln waren, gönnen wir uns die nächsten zwei Tage auch mal ein richtiges Wochenende und versuchen mal  einfach nichts zu tun oder uns nur der bevorstehenden langen Passage mental zu widmen, denn bald geht's los in Richtung Karibik!

Wir sind in guter Gesellschaft. Schon auf der Werft haben wir uns mit mehreren Crews  von anderen Booten den Werft Alltag geteilt. In der Bucht vom Jackson Creek liegen täglich neue Yachten vor Anker. SeglerInnen von England, Frankreich, Deutschland, Neuseeland Kanada und natürlich US Staatsbürger - wir alle bereiten uns für die Reise in den sommerlichen Winter vor und folgen den schon voraus geflogenen Zugvögel in die Karibik.

Freitag, 23. Oktober 2015

Gedanken die uns bewegen ...

Wer begonnen hat, der hat schon halb vollendet.

Horaz

Dienstag, 13. Oktober 2015

auf der Werft ...


Wir sind am putzen, schleifen, malen, zimmern, epoxy-kleben .... währenddessen es auch hier herbstelt. Zum Glück ist das Wetter nach den Sturmausläufern von Joaquim wieder mild warm und trocken. Tagsüber immer noch in kurzen Hosen und T-Shirt unterwegs, geht das Werken doch so viel besser von der Hand und die Farbe trocknet brav .. Es dauert wohl noch einige Tage, bis alle Anstriche angebracht und das letzte Ersatzteil und die letzten bestellten Seekarten eingetroffen sind.
Wir freuen uns jetzt schon auf Wasser unter dem Kiel!




Vor einer Woche zog Hurricane Joaquim zum Glück weit draussen auf dem Atlanttik an uns vorbei, doch seine Ausläufer haben in der Umgebung ziemlich Schäden angerichtet und Sturmfluten sind entstanden:





Sonntag, 4. Oktober 2015

Zurück auf Safari Njema - pünktlich zur Vorbereitung auf JOAQUIN


Zum Abschluss unseres Landausfluges besuchen wir noch einmal Molly und Jeff in Portsmouth, New Hampshire, bevor wir zwei lange Tage über 1400 km durch den Regen zurück zur Safari Njema fahren.

Noch am Mittwochnachmittag beginnen wir mit den Vorbereitungen auf Hurricane Joaquin. Die Prognosen  weisen vorerst auf einen totales Auftreffen des Hurricane auf die US Küste hin. Gut steht unsere Safari Njema schon lange im Trockenen, schön eingebettet auf der Waldlichtung und inzwischen eng eingekreist von anderen Schiffen, die zurzeit ziemlich hektisch von den Werftarbeitern unter Zeitdruck ins Trockene gebracht werden.

Auch wir machen uns parat und fürchten den Sturm. Wir räumen Safari Njemas Deck leer um dem Sturm möglichst keine Angriffsfläche zu bieten. Solar Panel und Segel gehen unter Deck ins Trockene und in Sicherheit und wir verlängern den Vertrag unseres Mietautos, um uns im schlimmsten Fall selbst in ein Hotel evakuieren zu können. In der Marina Lounge läuft ständig das Wetter Fernsehen mit den neusten Prognosen. Wird der Hurricane seine Richtung noch ändern und in den Atlantik raus abdampfen?

Inzwischen ist klar, die Bahamas wurden arg getroffen und Joaquin rast nun auf Bermuda zu. Wir kriegen den Hurricane nur weit am Rande mit, zurzeit bläst es hier  mit "nur" 70 km/h anstatt die rund 150 km/h mitten im Hurricane. Seit Donnerstag haben wir Dauerregen. Die Böden sind gesättigt und die Flüsse treten über die Ufer. Weil wir uns auf Meereshöhe befinden und der Hurricane zusätzlich Wassermassen an die Küsten presst, gibt es einige Überschwemmungen, da das Wasser nicht in den Ozean laufen kann. Der Meeresspiegel ist deutlich höher. Wir sind froh und dankbar hat's uns nicht erwischt.

Ab Montag soll sich das Wetter bessern und wir werden mit den Wartungsarbeiten auch auf Deck starten können. Und Ihr werdet Zuhause von Joaquin in ein paar Tagen wohl auch noch einen Gruss abbekommen.